Fussgängerstreifen und CO2
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Fussgängerstreifen und CO2

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Politische Entwicklungen und natürlich der Treibhauseffekt sind Themen, welche uns Menschen schon lange beschäftigen. Expertenmeinungen allenthalben, wir alle sind ja Experten! Besonders beim letztgenannten Thema, dem Treibhauseffekt, vernimmt man viel Bizarres: von findet nicht statt – bis morgen werden am Südpol Palmen wachsen – das volle Programm also. Die Treibhausgase müssen gesenkt werden, dies entspricht auch meiner Meinung.

Aber wo beginnen?
Wir alle sind Automobilisten… und produzieren Kohlenstoffdioxyd CO2.
Kohlenstoffdioxyd ist Nahrung für unsere Pflanzen und Kulturen und somit überlebenswichtig für die Menschheit. CO2 ist aber auch ein Gas, welches verhindert, dass zu viel Wärme in den Weltraum abstrahlt. Wenn der CO2 Gehalt in der Luft zunimmt, steigt auch der Isolationseffekt – der Treibhauseffekt. Im Moment beträgt der CO2 Gehalt in der Luft nur 0.04%.

Was hat der Fussgängerstreifen mit CO2 zu tun?
Unsere Autos werden immer effizienter. Vor allem bei Überlandfahrten – auf Autobahnen, also bei flüssigem Verkehr arbeiten die Motoren mit einem guten Wirkungsgrad. Start und Stopp im Stadtverkehr hingegen, treibt den Brennstoffverbrauch massiv in die Höhe. Bis zum Zehnfachen des Normalverbrauches verlangt eine Beschleunigung von 0 – 50 Km/h.
Obwohl letztes Fahrzeug in der Kolonne, erleben wir oftmals Situationen, in welcher wir wegen einem Fussgänger anhalten müssen. Wäre es für den Fussgänger nicht zumutbar diese zwei Sekunden abzuwarten um anschliessend die Strasse zu überqueren?
Einige tausend Tonnen CO2 könnten somit jährlich in der Schweiz eingespart werden.
Als erfreuliche Nebenerscheinung würde die Aufmerksamkeit der Fussgänger am Verkehrsgeschehen wieder zunehmen – entsprechend weniger Unfälle auf dem Zebrastreifen wären die Folgen.

Somit Handzeichen am Fussgängerstreifen wieder einführen, Handzeichen schafft Klarheit und hilft zudem CO2 sparen!

Herzlichst
Ihr Rudolf Schmid