Meine Erfahrung mit dem Mercedes-Benz Plug in Hybrid
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Meine Erfahrung mit dem Mercedes-Benz Plug in Hybrid

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Verbrennungsmotoren (Benzin oder Diesel) werden immer effizienter. Selbst mittelgrosse Fahrzeuge verbrauchen heute kaum mehr als 6 – 8 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer.

Im Plug in System arbeiten zwei Motoren, ein Benzin und ein Elektromotor.

Kurzstrecken und Stadtverkehr, vor allem im Winterbetrieb treiben den Verbrauch bei Benzin oder Dieselmotoren extrem in die Höhe. Aus sechs Litern auf 100 Kilometer können schnell einmal deren zwölf oder mehr werden.

Hier schlägt die Stunde des Plug in Hybrid. Für diesen Antrieb spielt es keine Rolle wie kalt es ist, oder ob sie nach jedem Rotlicht oder Fussgängerstreifen den Wagen wieder beschleunigen müssen. Beinahe 100 % der elektrischen Energie wird in Vortrieb umgesetzt.

Arbeitet der Benzin -und Dieselmotormotor auf Überlandstrassen und Autobahnen mit einem guten Wirkungsgrad, sinkt er im Kurzstreckenbereich drastisch.

Der Plug in Hybrid vereinigt die Vorzüge beider Motoren. Sie können den Wagen zu Hause an der Steckdose laden, und unterwegs wird die Batterie je nach Bedarf vom Benzinmotor ebenfalls wieder nachgeladen. Jedes Bremsen oder Bergabfahren wird vom Elektromotor in Strom umgewandelt (rekuperieren) und in der Batterie gespeichert. Die reine elektrische Fahrdistanz beträgt bei meinem Mercedes-Benz ca. 17 – 24 Kilometer. Dies scheint im ersten Moment nicht viel, doch über die letzten 10’000 Kilometer summierte sich, dank Rekuperation und Aufladung zu Hause, der elektrisch gefahrene Anteil auf 5’000 Kilometer.

Ich reise gerne und viel mit dem Auto. Nie muss ich mir Gedanken machen ob ich das Ziel erreiche. Eine Benzintankstelle findet sich überall.

Bereits zwei Mal war ich mit meinem Mercedes-Benz Plug in Hybrid auf der Insel Elba – einmal mit dem GLE 500e und einmal mit dem GLC 350e.

Unterwegs einmal Benzin tanken und auf der Insel Elba an der 220 Volt Steckdose über Nacht nachladen. Die Fahrten ins Einkaufscenter, zum Kaffee oder an den Strand bringe ich säuselnd hinter mich.

Ihr Rudolf Schmid